Die "Einstein-Flöhe" im Trainingslager

04. Dezember 2009

floehe_training_2009_01.JPGWeitere Bilder im Fotoalbum

Vorbereitungen

Vor dem eigentlichen Training waren folgende Vorbereitungen zu treffen: Material bereitstellen - Material in den Bus laden - Bus ausladen - alles in die Halle tragen - aufbauen von Rundtrampolin, Niedersprungturm, Sprungbock und auslegen von 144 Judomatten zu einer Fläche von 12m x 12m - dann endlich Trainingsbetrieb.

Insgesamt verbrachten die Flöhe bis Donnerstag bei 11 Trainingseinheiten rund 24 Stunden in der Sporthalle. Die Arbeitsmoral der ganzen Gruppe war, bis auf kleine verständliche Durchhänger, bestens. Das Ziel, möglichst weit in der Vorbereitung eines neuen Programms zu kommen, wurde voll erreicht.

Ein neues Programm...

Die Gruppe hat sich wieder ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Aufbau eines größeren Programms mit dem Titel: „Die Prophezeiung". Dabei wird die Musik fast einer kompletten CD mit gleichnamigem Titel mit Turnen, Tanz, Gymnastik und Akrobatik ausgestaltet. Großes Ziel - enorme Arbeit - aber auch großer Ehrgeiz mit viel Begeisterung.

Intensives Training

Der große Vorteil eines solchen Trainingslagers liegt darin, dass die Flöhe eine ganze Halle von der Anreise bis zur Abreise zur Verfügung haben und immer alle Geräte aufgebaut bleiben können. So ist es möglich, dass gleichzeitig an vier verschiedenen Sprunggeräten gesprungen werden kann. Der außenstehende Beobachter sieht dann gleichzeitig Flöhe in allen Ebenen durch die Luft fliegen. Wieder am Boden angekommen, werden andere Fähigkeiten benötigt. Konzentration und Ideenreichtum bei der Umsetzung choreografischer Problemstellungen mit der Anpassung an musikalische Vorgaben sind gefragt. In der nächsten Phase stehen wieder akrobatische Elemente im Vordergrund, usw.. Die Vielfalt macht den Reiz, beansprucht aber auch alle Akteure auf den verschiedensten Ebenen.

Was aber trotz aller Anstrengungen auffällt, ist die stets gute Laune, das Miteinander und der Zusammenhalt in der ganzen Gruppe. So sind auch die Neulinge in kürzester Zeit nicht mehr als solche auszumachen.

Zum Wohlfühlcharakter trägt natürlich auch das Umfeld der Landessportschule entscheidend mit bei. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals, die vorzügliche Verpflegung und die Unterbringung lassen keine Wünsche offen.

Trotz der ganzen Anstrengungen waren sich alle Flöhe einig, dass die Zeit viel zu schnell verging, und spätestens im nächsten Jahr wieder ein Trainingslager gemacht werden soll.

Ein großes Dankeschön der Flöhe geht auch an die Lehrer des AEG. Sie nehmen viel Rücksicht bei der Freistellung und bei Klassenarbeiten der Flöhe.

Von: U. Metzger / W. Weiss



Schlagworte: Einsteinflöhe
Kategorie: Tagebuch