Die 6c bei den Albläufern

20. November 2009

Weitere Bilder im alblaeufer_2009_03.jpgFotoalbum

Nach etwa einer Stunde Wanderzeit kamen wir, ohne uns einmal verlaufen zu haben, bei der Seitzhütte an.

Nach einer kurzen Kennenlernrunde teilten uns Stephan und Patrick in Gruppen ein. Inzwischen spürten wir, dass es immer kälter wurde und deshalb war es gut, dass wir es nach langem Probieren schafften (trotz nassem Holz) ein Feuer zu entfachen.

Seiltanz...

In Gruppen übten wir unsere Teamfähigkeit und Geschicklichkeit im Niedrigseilparcours. Wenn ein Gruppenmitglied auf den Boden trat, mussten alle noch mal von vorne anfangen. Außerdem mussten wir immer auch einem "Blinden" über die Seile helfen. Keine leichte Aufgabe, aber alle Gruppen sind gut durch die Stationen gekommen.

...und Orientierungslauf

Den Rückweg zum Seminarhaus fanden wir mit Karte und Kompass problemlos selbst, auch wenn manche dachten, wir würden nie ankommen.

Am Abend mussten wir unsere Zimmer beziehen, das Essen vorbereiten, essen, aufräumen und den nächsten Tag besprechen. Logisch, dass wir danach alle sehr, sehr müde waren und ganz früh und ganz schnell geschlafen haben ???!!!....

Guten Morgen!

Der zweite Tag begann mit einem Frühstück, das vom Frühstücksteam der 6c liebevoll und gekonnt zubereitet wurde. Anschließend erklärten uns Stephan und Philipp unsere Aufgaben: In Gruppen mussten wir selbständig Stationen rund um Engstingen finden. Dazu wurden wir an verschiedenen Orten "ausgesetzt" (Nebelhöhle, Schloss Lichtenstein, Wanderparkplatz…).

Das gut im Wald versteckte "Goldloch", eine sehr lehmige Höhle mit vielen Tropfsteinen, war zum Beispiel eine Station. Einige Gruppen suchten und fanden das Aufbergloch. Dort hineinzuklettern war ein Abenteuer in vielerlei Hinsicht.

Blick in den Abgrund

Eine weitere Station war die Schlucht beim Schloss Lichtenstein, an der Philipp schon auf uns wartete. Jetzt wussten wir auch, wozu wir Helm und Klettergurte mitnehmen mussten: Wir sollten uns an einem Seil über die Schlucht hangeln. Das war purer Nervenkitzel, vor allem wenn man nach unten geschaut hat. Zum Glück waren wir gut gesichert und es gab immer jemand, der bei nachlassender Kraft am Seil gezogen hat.

Wenn alle aus der Gruppe drüber waren, mussten wir den Rückweg wieder mit Karte und Kompass suchen. Drei von fünf Gruppen haben sich dabei etwas verlaufen. Doch mit Stephans Hilfe (und seinem Auto!) sind alle gesund und munter (!?) am Seminarhaus angekommen.

Brot und Spiele

Nach dem Abendessen (Gulasch mit Nudeln) eröffnete unser Theater: Gespielt wurde Schneewittchen in der Zukunft, bei den Albläufer oder in der Großstadt. Es war lustig.
Logisch, dass wir aber trotzdem auch am zweiten Abend sehr, sehr müde waren und ganz früh.....

Putzen!

Schade, dass der dritte Tag schon unser letzter war. Wir mussten den Albläufer ihr Haus wieder zurückgeben und deshalb war eine Putzaktion angesagt. Während die einen die letzten Chipskrümel aus ihrem Bett saugten, waren die anderen damit beschäftigt in der Küche Lebensmittel zu sortieren oder das Bad zu putzen. Alle haben prima mitgeholfen, es ging schnell und alles war blitzsauber. Philipp lobte uns sehr.

Zum Abschluss brachten wir in Gedichten, Sketchen, Vorträgen unsere Erlebnisse zum Ausdruck. Gestärkt durch ein Vesper traten wir am Freitag um 13.44 Uhr glücklich, müde und teilweise mit schmerzenden Füßen den Heimweg an.

Der Bericht mit noch viel mehr Bildern hängt unten als PDF-Datei an!



Schlagworte: Albläufer
Kategorie: Tagebuch