Eine der Stärken des GTR ist die Möglichkeit, durch Untersuchungen gewonnene Meßwerte als funktionalen Zusammenhang darzustellen. Hierzu stellt der Ti83 einige nützliche Funktionen zu Verfügung.
Das prinzipielle Vorgehen wird am Beispiel der Linearen Regression erläutert.
Mit Hilfe der Funktion LinReg(ax+b), zu finden unter STAT→(CALC)→(4:LinReg(ax+b)), kann man Meßwerte durch eine Gerade interpolieren. Die Funktion erwartet 2 oder 3 Argumente, die durch ein (,) getrennt sein müssen.
1. Als erstes Argument muss die Liste angegeben werden, welche die x-Werte der Messung enthält.
2. Das Zweite Argument ist die Liste mit den y-Werten. Wird die Funktion nur mit diesen beiden Argumenten aufgerufen, berechnet der Rechner a und b und gibt diese Werte auf dem Display aus
3. Wird als drittes Argument eine Y-Variable übergeben, (VARSMenü) wird die berechnet Funktion dort gespeichert und man kann sie anschließend zeichnen lassen, das wird das häufigste Vorgehen sein.
Beispiel: Die x-Werte sind in L_3, die y_Werte in L_4 gespeichert. Dann berechnet der Aufruf der Funktion
LinReg(ax+b) L_1,L_4,Y1
die Gleichung der Regressionsgeraden und speichert diese in der Funktionsvariablen Y1.
Es seinen zunächst die ganzrationealen Funktionen erwähnt, da diese in Klasse 11 von besonderer Bedeutung sind
Ich habe noch keinen Weg gefunden, den Rechner mit den eingebauten Funktionen eine Ursprungsgerade interpolieren zu lassen, bzw. eine Parabel der Form y=ax^2. Es geht, aber nur mit den Statistikfunktionen. Das ist für Schüler aber wohl wenig erhellend, wir bleiben also bei der Methode der kleinsten Quadrate, die kann man sogar verstehen…