Willkommen im AEG-Wiki! Wer wissen will, was ein Wiki ist, dem sei der entsprechende Artikel in der Wikipedia empfohlen (die ja auch ein Wiki ist).
Das Wiki kann für Inhalte und Projekte aller Art nutzbar gemacht werden, wenn sich jemand findet, der Sie einträgt. Ausgangspunkt sind/waren einige Texte und Anleitungen zu grafikfähigen Taschenrechnern insbesondere der Modelle TI-83/84 der Firma Texas Instruments.
Um Seiten bearbeiten zu können, muss man sich anmelden. Die Registrierung ist über eine gültige eMail-Adresse möglich. Wenn man auch Dateien oder Bilder in die Seiten einbinden möchte, muss man diese Funktionalität freischalten lassen, indem man sich an mich wendet.
Ich habe das Buch „Das siebte Kreuz“ im Deutschunterricht der 10. Klasse gelesen und finde, dass es sich gelohnt hat es zu lesen. Im Buch geht es um Georg Heisler und sechs weitere Flüchtlinge aus dem KZ Westhofen. Nach der Flucht dieser lässt der KZ-Führer Fahrenberg sieben Kreuze errichten und verspricht alle Flüchtlinge an diesen hängen zu sehen. Sechs Kreuze finden ihren Flüchtling, das siebte jedoch, welches für Heisler bestimmt war bleibt für immer leer. Die Autorin ist bemüht am Besonderen, dass heißt am Beispiel der Flucht aus Westhofen, die gesamte gesellschaftliche Situation Deutschland zu erfassen. Dadurch, dass Georg bzw. die anderen handelnden Personen in Kontakt treten, entsteht ein Bild von Deutschland im Jahre 1937. Georg Heisler steht für die Helden des Widerstandes. Er ist bereit seine persönlichen Interessen unterzuordnen. Er hat sich aufgrund seiner Anlagen, aber vor allen Dingen wegen seiner Erfahrungen und seinem Umfeld zu einem Kämpfer entwickelt, der bereit ist alle Qualen, Entbehrungen auf sich zu nehmen, um der Sache zu dienen. Dabei besitzt er durchaus Schwächen, die seine Identität nur glaubhafter machen. Der Leser befindet sich von Beginn an mitten im Geschehen. Das siebte Kreuz in Westhofen bleibt leer. Warum? Nach und nach erfährt der Leser, was vorgefallen ist. Ein Puzzle fügt sich zu einem Gesamtbild zusammen. Vor unserem geistigen Auge erscheinen Personen aus Fleisch und Blut, ein Hauptheld mit komplexem Charakter. Das Netz um Heisler wird immer enger, die Spannung für den Leser immer größer. Man leidet mit dem Helden, ist auf seiner Seite, hofft auf seine Rettung. Die Wortwahl ist leicht verständlich, so dass es leicht fällt den Inhalt aufzunehmen. Dabei gelingt es der Autorin ein Bild von den Menschen, als auch von der Landschaft zu vermitteln, das eindringlich ist. Der Leser selbst befindet sich am Ort des Geschehens, durchlebt die Geschichte und nimmt die Sicht des Erzählers ein. Ich halte den Roman „Das siebte Kreuz“ für absolut lesenswert und würde ihn unbedingt für den Literaturunterricht empfehlen. Die Zeit des Faschismus wird uns auf spannende und eindrucksvolle Weise in Erinnerung gebracht. Es werden die gesellschaftlichen Verhältnisse, das Leben in Angst, aber auch der mutige Kampf vieler Menschen gegen Unterdrückung aufgezeigt. Der Roman ist, nachdem man sich mit den handelnden Figuren Vertraut gemacht hat, nie langweilig. Man bangt mit dem Haupthelden und hofft auf seine Rettung. Die abenteuerliche Flucht hält den Leser bis zum Schluß in Atem und die Ausdauer(das Buch hat immerhin 425 Seiten) wird in jedem Fall belohnt. Die Geschehnisse sind auch auf heute übertragbar, denkt man nur an Bosnien oder Afrika. Nach wie vor gibt es Regimes, die an ihrer Allmacht glauben und nach wie vor gibt es Menschen, die bereit sind für ihre Freiheit und Menschenrechte zu kämpfen. Daher bin ich der Meinung, dass der Roman nicht nur ein Stück bittere deutsche Geschichte widerspiegelt, sondern auch noch heute Aktualität besitzt.
Es ist eines von mehreren Tausend Büchern über die Nazizeit und auch eines der schlechtesten: „Das siebte Kreuz“ von Anna Seghers. Die Handlung des Romans ist an sich eigentlich interessant, es handelt von der Flucht von sieben Häftlingen aus einem Konzentrationslager, insbesondere vom Leben eines dieser Häftlinge. Doch wird jeder einzelne Handlungsschritt so ausführlich und mehrfach beschrieben, dass die Geschichte langweilig und sehr anstrengend zu lesen ist. Die Autorin wurde 1900 in Mainz geboren. 1933 wanderte sie nach Frankreich aus, 1941 ging sie nach Mexiko und seit 1947 lebte sie wieder in Deutschland, in Berlin. Sie schrieb weitere Romane, unter anderem „Die Hochzeit von Haiti“ oder „Der Kopflohn“. Der rote Faden des vorliegenden Buches ist die Zahl Sieben. Es sind sieben Kreuze, sieben Häftlinge, sieben Tage und Nächte, 7 Kapitel und so weiter. Das Buch ist für alle geeignet, die Bücher über die Nazizeit lieben und gerne lesen. Für alle anderen ist es eine trockene, langweilige, nicht spannende und wenig lebendig geschriebene Geschichte.
Bücher über den Nationalsozialismus gibt es viele, aber Bücher, die noch während dieser Zeit geschrieben wurden, gibt es nicht viele. Obwohl „Das siebte Kreuz“ ein solches Buch ist, finde ich es dennoch schlecht. Der Roman „Das siebte Kreuz“ wurde von Anna Seghers geschrieben, als sie im Exil war. Es handelt von der Flucht des Kommunisten Georg Heisler aus dem Konzentrationslager. Heisler flieht mit sechs weiteren Häftlingen, die jedoch von den Nazis schnell wieder gefangen werden und an eilig errichtete Kreuz geschlagen werden. Das siebte Kreuz bleibt leer. Die Geschichte hört sich gut an, aber wenn man anfängt das Buch zu lesen, wird man immer verwirrter durch den ständigen Personenwechsel. Die kleine Schrift macht das Lesen auch nicht einfacher. Zudem ist das Buch in einem Deutsch geschrieben, das schwer zu verstehen ist. Die Handlung selbst ist nicht ganz logisch und nicht einfach nachzuvollziehen. Die einzigen Punkte, die für dieses Buch sprechen, sind eigentlich nur, dass es kein Vorwort hat und wir es nicht kaufen mussten (weil es einen Klassensatz in der Schulsammlung gibt). Wenn man alles zusammennimmt und dem Buch eine Note geben müsste, würde ich ihm eine 4- geben.
SPRACHLICH ANSPRUCHSVOLL, INHALTLICH INTERESSANT
Anna Seghers, „Das siebte Kreuz“. Der Lehrer teilt die Bücher aus. Die Schüler reagieren gelangweilt: ‚nicht noch ein Nazi-Buch’. Doch „Das siebte Kreuz“ ist anders. Es wurde nicht, wie viele andere Bücher über das Dritte Reich, nach dem Ende des Krieges, sondern kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges verfasst. Die junge deutsche Autorin emigrierte 1933, nach der Machtübernahme Hitlers, nach Frankreich. Sie fürchtete als Kommunistin verfolgt zu werden. Währernd ihrer Zeit im Exil entstand dieses Buch, mit dem sie weltberühmt wurde. Seghers ergreift in „Das siebte Kreuz“ Partei für die antifaschistischen und verfolgten Deutschen, in einer Zeit, in der nur mit Abscheu von Deutschland und den Deutschen gesprochen wurde. Der Roman handelt von einer zunächst erfolgreichen Flucht von sieben Häftlingen aus dem KZ Westhofen. Sechs von ihnen werden innerhalb kürzester Zeit wieder gefangen genommen und an provisorisch errichtete Kreuze geschlagen. Nur einem Häftling, Georg Heisler, gelingt die Flucht, da er sich auf die Hilfe seiner Freunde verlässt. Das siebte Kreuz bleibt also leer. Die erste Absicht, die hinter diesem Buch steckt, ist deutlich. Seghers will die Weltbevölkerung darauf aufmerksam machen, dass nicht alle Deutsche hinter dem Regime stehen. Ihre zweite Absicht ist versteckter: Unterschwellig versucht sie dem Leser den Kommunismus näher zu bringen. Der einzige Häftling, der überlebt, hat auf die Hilfe seiner Freunde gebaut, die anderen Ausbrecher, allesamt Individualisten, sterben. So betreibt Seghers in diesem Buch zusätzlich „Werbung“ für ihre politische Überzeugung. Es ist sehr interessant, ein Buch zu lesen, das veröffentlicht wurde, als das Dritte Reich noch existierte. Obwohl Seghers diese Zeit nicht selbst in Deutschland erlebte, beschreibt sie die Gefahren und die Unmenschlichkeit dieses Regimes sehr eindrücklich. Trotzdem wirkt die Flucht Georg Heislers sehr gestellt und unrealistisch. Seine Freunde, zum Beispiel, werden von der Gestapo verhört und nach wenigen Stunden wieder freigelassen, wobei sie lediglich behaupten mussten, nicht in Kontakt mit Georg zu stehen. Seghers verkennt die Gefahr, in der Fluchthelfer in Nazi-Deutschland schwebten. Der Roman ist in sehr kleiner Schrift gesetzt und der Schreibstil und Satzbau sind kompliziert. Das erschwert es, das Buch flüssig zu lesen. Manche Passagen sind sehr verwirrend und zwingen zu mehrmaligem Lesen. Dadurch bekommt der Leser das Gefühl, die Handlung verlaufe schleppend, und verliert die Lust am Lesen. Wenn man sich erst einmal an den Stil gewöhnt hat, wird die Lektüre einfacher. Trotz des schwierigen Stils werden die Gefühle der Personen sehr anschaulich und eindrücklich beschrieben, sodass es den Leser berührt. Vor allem die zwiespältigen Gefühle der Helfer, die fürchten, sich und ihre Familien in Gefahr zu bringen, wenn sie Georg helfen, werden anschaulich dargestellt. Diese Passagen regen zum Nachdenken an und er Leser stellt sich die Frage: „Hätte ich ihm geholfen?“ „Das siebte Kreuz“ ist ein sehr anspruchsvolles Buch, vor allem hinsichtlich des sprachlichen Niveaus. Aber auch inhaltlich hat es einiges zu bieten. Deswegen scheint mir diese Lektüre vor allem für die Oberstufe geeignet.
Werter Genosse,
Für mich ist es eine absolute Frechheit, das politische System der Deutschen Demokratischen Republik auch nur mit der des Dritten Reichs zu vergleichen! Wo sehen sie auch nur irgendwelche Gemeinsamkeiten? Und wie kommen sie dazu, zu sagen, die DDR sei eine Diktatur gewesen? Im Dritten Reich wurden Menschen auf brutalste, menschenverachtende Art und Weise ermordet, und das aufgrund ihrer Herkunft. Die Herkunft ist etwas, das man nicht beeinflussen kann. Kein Mensch kann etwas dafür, als Jude geboren zu sein! In der DDR wurde nie ein Mensch vergast, ja es gab noch nicht einmal die Todesstrafe. Lediglich an der Grenze, mussten einige Flüchtlinge erschossen werden, weil sie sich bewusst gegen unser System aufgelehnt haben. Nun können sie natürlich sagen, egal ob offiziell verhängte Todesstrafe, Vergasung in einem Konzentrationslager oder Erschießung an der Grenze, im Endeffekt ist der betroffene Mensch tot. Und wenn sie so argumentieren würden, hätten sie sogar ein Stück weit Recht. Trotzdem wäre dies auch sehr kurzsichtig gedacht, da es sehr viele gravierende Unterschiede gibt. Es ist völlig egal, ob ein Mensch nun ein reinrassiger, arischer Deutscher, ein Kind von Immigranten oder selber ein Immigrant, oder eben ein Jude ist. Mit einer Rassenzugehörigkeit wird man geboren, die eigenen Charakterzüge und Ideale sind es, die einen Menschen ausmachen und zu dem machen, was er ist. Also sollte jeder, der sich an die Gesellschaft, in der er lebt, anpasst, ein respektiertes Mitglied dieser Gesellschaft sein, völlig unabhängig von seiner Herkunft. Und da sie ja wohl auch die Ideologie des Kommunismus kennen, wissen sie, wie wichtig es, gerade in dieser, meiner Meinung nach einzig richtigen Form der Gesellschaft, ist, dass sich jeder Bürger an das System anpasst. Und es gibt überhaupt keinen Grund sich gegen diese Gesellschaftsform aufzulehnen, weil diese Gesellschaftsform die einzige ist, in der alle Menschen gleich behandelt werden. Die Chaoten, die sich dennoch auflehnen, müssen natürlich aus der Gesellschaft ausgegliedert werden. Dies ist zwar bedauerlich, aber es führt kein Weg daran vorbei, wenn man den Kommunismus durchsetzen will. Man kann versuchen, sie gleich zu behandeln, aber auf die Dauer merkt man, dass es keinen Sinn hat, diesen Menschen die Vorzüge des Kommunismus zu gewähren, wenn sie doch nur mit Ignoranz und sinnlosen, undurchdachten und zum Teil gewaltsamen Demonstrationen antworten. Und wenn sie in den Westen fliehen wollen, dann muss man sie aufhalten. Denn diese Menschen haben in der BRD nicht die Möglichkeiten, die sie bei uns haben, sie sind nur zu blind, diese Möglichkeiten zu sehen und zu ergreifen. Und wenn diese Menschen unsere Grenzer körperlich angreifen, kann es schon einmal vorkommen, dass die Grenzer sich gezwungen sehen, diese Menschen in Notwehr zu erschießen. Außerdem war durch die Schießbefehle der SED immer klar, dass die Grenzer sich auf diese Art und Weise zur Wehr setzen würden, wenn es nicht anders geht. Die Rebellen, die trotzdem gewaltsam versuchen sich Zutritt in die BRD zu verschaffen, opfern bereitwillig ihr Leben. Es hat nie willkürliche Erschießungen gegeben, und alle, die behaupten es wäre so, versuchen nur diese Chaoten zu Märtyrern zu machen, die im Kampf gegen unsere böse Diktatur ermordet worden seien. Dies ist nichts weiter als populistisches, romantisiertes Rumgeheule. Es ist zwar traurig, einen Menschen töten zu müssen, jedoch muss man sich fragen, wie viel das Leben eines solchen Menschen, der nur lebt, um sinnlos zu rebellieren und unser System dadurch in Gefahr bringt, überhaupt wert ist. Stalin nannte das Töten der politischen Gegner „Säuberung“, und so würde ich es auch bezeichnen. Die Gesellschaft und jeder rechtschaffene Bürger profitiert davon, wenn diese Menschen getötet werden. Der Hauptunterschied zum Dritten Reich ist, dass die Menschen, die in unserem Land getötet worden sind, sich bewusst gegen uns gestellt haben, und den Kampf aufgenommen haben, wohl wissend, dass sie hierbei ihr Leben lassen können. Will heißen, sie entscheiden selber für sich, und haben sich so auch nichts Anderes verdient, auch wenn es natürlich nie leicht ist, andere Menschen sterben zu sehen. Doch diese Chaoten sind so auch von ihren psychopathischen Gedankengängen erlöst. Die Menschen, die im Dritten Reich getötet wurden, haben nie bewusst die Entscheidung getroffen, dass sie bereit sind, für den Kampf gegen die Gesellschaft ihr Leben zu lassen. Es waren einfach Menschen einer anderen Rasse, und kein Mensch kann sich für seine Rasse entscheiden. Sicher wurden auch Kommunisten, die sich gegen dieses System aufgelehnt haben, getötet, doch diese haben sich ja nur gegen die bestehende Ungerechtigkeit ausgesprochen und Solidarität mit den Juden und anderen unterdrückten Volksgruppen bekundet. Die Rebellen in der DDR hatten nichts, wogegen es sich zu protestieren lohnte. Vielleicht meinen sie auch, dass die Bespitzelung, die es in unserem Staat durch die Stasi gibt, die Freiheit unserer Bürger einschränkt. Doch im Gegenteil. Jeder rechtschaffene Bürger sollte kein Problem mit der Stasi haben, weil er/sie selbst nichts zu verbergen hat. Warum sollte die Regierung nicht alles über einen wissen? Schließlich ist es doch die Regierung, die sich dafür einsetzt, den Kommunismus durchzusetzen. Und ein rechtschaffener Bürger profitiert sogar von der Stasi, da er/sie nie mit den Chaoten in einen Topf geschmissen wird, weil der Staat seine/ihre Persönlichkeit kennt, und weiß, dass er/sie ein aufrechter, überzeugter Kommunist ist. Die Stasi unterstützt die „Säuberung“, da die Gegner des Staates von ihr ausgemacht werden, und man so gegen sie vorgehen kann. Wir sind keine Diktatur, wir sind nur eine kommunistische Demokratie, die sich gezwungen sieht, gegen Staatsfeinde vorzugehen, um ihr System zu schützen. Ich hoffe, dass sie nun unsere Vorstellungen und Ideale besser verstehen können und einsehen, dass ein funktionierender Kommunismus die einzige Lösung für alle Probleme einer Gesellschaft ist.
Mit kommunistischem Gruß
Anna Seghers
(Dies ist eine Rechtfertigung aus der Sicht von Anna Seghers, warum sie in der Diktatur der DDR mitgewirkt hat. Der Text ist NICHT aus meiner persönlichen Sicht geschrieben, und ich distanziere mich ausdrücklich vom Inhalt des Geschriebenen. Frederic Worthington.)