Skischullandheim Stoos 2007

Die Klassen 7 sind wieder aus der Schweiz zurück. Der Wettergott zog alle Register, Nebel, Regen Sonne, Neuschnee und Sturm; jeder Tag verlief anders. Ähnlich abwechslungsreich war auch die gesamte Woche, doch schön war`s….vor allem weil die Vorbereitungszeit sehr spannend war und sich die Frage stellte, ob man überhaupt fahren konnte.

Wer weiterlesen möchte, hier ein Tagebuch einiger Schülerinnen der Klassen 7a und 7b…..

Mittwoch, 28.02.07

Heute im Sportunterricht erfuhren wir, ob unser Schullandheim stattfinden wird. Nach langem Warten und Bangen auf Schnee gaben unsere Sportlehrer nach einer Besichtigungsfahrt auf den Stoos grünes Licht für unser lang ersehntes Skischullandheim.

Sonntag 4.03.07

Morgens um 9.00Uhr mussten wir an der Schule sein. Wir beluden die Busse mit unserem Gepäck und suchten einen Sitzplatz. Um 10.03 Uhr fuhren wir endlich los. Wir waren 4 Stunden mit einer halben Stunde Pause unterwegs. In Zürich hatte es 17 Grad und den ganzen Tag schien die Sonne. Als wir mit dem Bus an der Talstation von Stoos ankamen, bildeten wir lange Kofferketten und das Gepäck wurde in große Container verladen. Die Container wurden mit der Bergbahn, der steilsten Europas, nach oben transportiert, ebenso wir. Oben angekommen, waren unsere Sorgen wegen des Schnees wie weggeweht, denn die Berge um den Stoos waren schneeweiß. Wir mussten eine viertel Stunde zum "Schwyzer Bärghus" unsere Unterkunft laufen. Dort wurden die Zimmer zugeteilt. Danach holten wir unser Gepäck und verstauten es in den Regalen. Die Skistiefel und Ski kamen in den Skikeller. Die Zimmer waren zum Teil klein, aber durchaus bewohnbar. Es gab 4 Stockwerke, die bewohnt wurden. Im Erdgeschoss war die Gaststube. Das Essen hat manchmal lange gedauert, aber wir hatten nur einen kurzen Weg zu den Liften, so dass wir schnell auf den Bergen waren. Eigentlich war die Unterkunft auf dem Stoos gar nicht so schlecht wie manche behaupten.

Der Ort Stoos

Das Dorf Stoos liegt auf dem Berg, und man kommt nur mit der Seilzugbahn oder einer Gondel hinauf. Das Dorf liegt zwischen zwei Bergen, dem Fronalpstock und dem Klingenstock. Es gibt 2 Sessellifte und 4 Schlepplifte dort. Am Anfängerhang läuft immer Musik, und deshalb wird er "Musikhang" genannt, obwohl er eigentlich "Sternegg" heißt. Auf dem Stoos gibt es auch einen kleinen Minimarkt und 2 Sportläden. Im Minimarkt kann man alles kaufen, was man so braucht.

Montag 5.03.07

Morgens um 9.30Uhr mussten wir vorfahren und wurden in verschiedene Skigruppen eingeteilt. In diesen Gruppen sind wir dann zunächst einmal gefahren, einige wechselten dann am nächsten Morgen, bis die Gruppenstärke ungefähr gleich war. Für die Anfänger war der erste Skitag sehr spannend und anstrengend, da sie immer wieder steigen mussten, aber es klappte schon ganz gut. Abends gab es dann wieder wie am ersten Tag eine Spielstunde und um 22.00Uhr war Bettruhe.

Dienstag 6.03.07

Der Dienstag verlief ähnlich, wie der Montag. Unsere Anfänger machten schnell Fortschritte, manche durften schon an der ersten kleinen Übungslift. Nun begann eigentlich erst der richtige Spaß. Die besseren Gruppen waren mittlerweile schon im Gebiet vom Fronalpstock unterwegs. Nach dem Skikurs ab 16.00Uhr durften wir noch ins Dorf gehen, oder es wurde geduscht. Abends machten wir wieder verschiedene Spiele, und schon war wieder Zeit zur Bettruhe.

Mittwoch 7.03.07

Als wir morgens aufstanden war es nebelig und es regnete, deshalb konnten wir leider nicht Skifahren. Viele langweilten sich und wussten nicht was sie machen sollten. Andere holten ihre Spiele und hielten sich im Aufenthaltsraum auf. Mittags wurde das Wetter besser und wir konnten zum Glück wieder hinaus. Einige Gruppen hörten früher mit dem Skifahren auf, da die Sicht schlecht war. Abends kam unser Schulleiter Herr Haas zu Besuch und er brachte für jeden Schüler sogar Hanuta mit. Dann durften wir noch Fußball anschauen.

Donnerstag 8.03.07

Morgens war wieder schlechtes Wetter . Die meisten nutzen die Gelegenheit, Ideen und Vorbereitungen für den heutigen Hüttenabend zu treffen. Dies hat sich dann auch gelohnt, denn unser bunter Abend war abwechslungsreich und lustig. Wir hatten ein Programm von über 2 Stunden zusammengestellt. Am Mittag konnten wir wieder Skifahren, zunächst bei schlechter Sicht, aber gegen späte Nachmittag schien plötzlich die Sonne.

Freitag,8.03.07

Eine große Überraschung, als wir aus dem Fenster schauten; stahlblauer Himmel und Sonnenschein, dazu auch noch Neuschnee. Wir waren die ganze Zeit auf Skiern unterwegs und hatten mittlerweile alle Lifte und Abfahrten kennen gelernt. Alle Anfänger, zum Teil mit Snow-Blades ausgerüstet konnten nun Lift fahren und die Schussfahrten wurden immer mutiger. Auch sie durften zum Fronalpstockgipfel hinauf fahren und die herrliche Aussicht auf den Vierwaldstätter See bewundern. Zur Stärkung gab es dann noch Schokolade für die bevorstehende Abfahrt.

Samstag, 10.03.07

Morgens mussten wir um 9.00Uhr schon unser Gepäck zur Abreise in die Container laden, dann ging es zum letzten mal auf die Piste. Nun hatte es 30cm Neuschnee. Um 13.00Uhr ging es dann zur Bergbahn und hinunter ins Tal. Manche wären bestimmt noch gerne dort geblieben. Nach einer 4stündigen Heimreise war die Wiedersehensfreude und das Auspackchaos groß.

Leider haben wir am Montag wieder ganz normal Unterricht.

Bericht von: Tatjana Vatter 7a ; Bianca Spörle 7a; Karin Schröter 7a; Vivian Scheu 7b; Eva Riehle 7b

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