Die 6e bei den Albläufern

27. Dezember 2017

alblaeufer_6e_01.jpgIn jeder freien Minute wurde Werwolf gespielt. Dazu trafen wir uns immer in der Sofaecke im zweiten Stock. Es wurde gefressen, gerettet und gelyncht und dabei ganz viel diskutiert. Aber natürlich erlebten wir noch viel mehr, schließlich waren wir bei den Albläufern.

Von Annalena, Alara, Andreas

Die Ankunft

Um 8.30 Uhr fuhr die Klasse 6e nach Engstingen, dort gaben wir unser Gepäck an den Seminarhausleiter Philipp ab und erhielten von ihm eine Karteneinweisung. Die Kartenführer führten uns durch den Wald zu einer kleinen Hütte, der Seitzhütte, wo wir uns vorstellten und unser Vesper aßen. Er teilte uns in 5 gleichgroße Gruppen ein, von denen zwei das Lagerfeuer vorbereiteten, während die anderen drei Gruppen im Niedrigseilgarten kletterten. Nach einiger Zeit wurden die Gruppen getauscht, so dass die anderen zwei Gruppen, die vorher Feuer gemacht haben, auch in den Niedrigseilgarten gehen konnten. Der Niedrigseilgarten war so konstruiert, dass man ihn nur im Team bewältigen konnte. Bei jedem Hindernis gab es einen „Checkpoint“, das waren Paletten auf dem Boden, wo die Gruppe sich sammeln konnte. Zudem gab es immer einen blinden Passagier, der eine Augenbinde umhatte. Am Ende gingen alle wieder zur Seitzhütte, wo Philipp schon Wurst und Brötchen vorbereitet hatte. Jeder schnitzte sich einen Grillstock und grillte eine Wurst über dem Feuer. Sobald wir gegessen hatten, brachen wir zur Herberge auf.

alblaeufer_6e_02.jpgalblaeufer_6e_03.jpgalblaeufer_6e_04.jpgVon Max, Marlon und Jannis

Das Seminarhaus

Als wir am Seminarhaus ankamen, wurde uns das Haus gezeigt. Im unteren Stock waren zwei Zimmer und das Badezimmer für die Mädchen. Im zweiten Stock waren 4 Zimmer und das Badezimmer für die Jungen. Hier war auch eine bequeme Ecke mit Sofas, wo wir immer Werwolf gespielt haben. Das hat Spaß gemacht! Uns hat unser Zimmer gefallen, weil wir viel Platz hatten. Außerdem durften wir uns in den Zimmern mit Süssis vollstopfen. Manche Mädchen waren nicht sehr glücklich über ihr Zimmer, aber als Aufmunterung bekamen sie von Philipp einen großen Spiegel. Eine Dreiergruppe Mädchen musste im oberen bei den Jungs schlafen.

Von Melinda und Sude

alblaeufer_6e_05.jpgBaumklettern

In dem Seminaraum sprachen wir über das Baumklettern. Zuerst ging es darum, wer Höhenangst hat. Ein paar Kinder hatten Höhenangst. Dann mussten wir mit diesen Kindern Gruppen machen. Es war ziemlich schwer, denn manche waren nicht einverstanden und fingen an zu weinen. Doch wir suchten und fanden eine Lösung. Endlich waren alle einverstanden und Philipp (der Leiter) erklärte uns, wie wir die Ausrüstung anziehen müssen. (Als Tipp sagte er, dass wir alte Klamotten anziehen sollten.) Dann gingen wir zu den Fichten. Es gab zwei Plätze:Platz "A" und Platz "B". Paar Gruppen gingen zu Platz "A" und paar zu Platz "B". Beim Platz "A" gab es höhere Bäume als beim Platz "B". Deswegen nahmen die Gruppen, die zu Platz "A" gingen, zwei Leitern mit. Als wir angekommen waren, zogen wir die Ausrüstung an und gingen in die Gruppen. Zuerst legten alle Gruppen eine Reihenfolge für die Seilschaft fest. Danach bekamen alle Gruppen ein langes Seil mit 5-6 Karabinern und 3 einzelnen Seile mit Karabinern von Philipp.  Dieses lange Seil mit de Karabinern hat Philipp an uns dran gemacht.Der erste in der Reinfolge bekam die 3 Seile mit dem Karabinern. Nachdem wir alle so weit waren, erklärte Philipp, wie wir klettern müssen und wie wir uns sichern müssen. Endlich ging es los! Es hat riesen Spaß gemacht auf die Bäume zu klettern. Alle haben so geklettert, dass keiner Höhenangst hat. Dabei war das "TEAMWORK" sehr wichtig, denn man musste immer aufpassen, wo und wie hoch man klettern muss,dass alle sich sicher fühlen. Danach durften wir eigene Teams machen und klettern oder uns an den Bäumen baumeln lassen. Man durfte auch mit Frau Fehling und mit Herr Wagner klettern. Nach c.a.3 Stunden gingen wir glücklich zurück zum Seminarhaus.

Von Viggijani, Kristina und Maida

Spiel mit Reifen

Am letzten Tag haben wir vor dem großen Hausputz ein Reifenspiel gespielt. Wie geht das? Es liegen Reifen auf dem Boden und es läuft Musik. Man muss sich irgendwie durch den Raum bewegen, ohne die Fahrradreifen zu berühren. Dann geht die Musik aus und man muss sich schnell in einen Reifen stellen. Bevor die Musik wieder angeht, legt man einen Reifen weg. Es darf kein Körperteil außerhalb des Reifens auf dem Boden sein. Zuletzt waren nur noch 4 Reifen da – und wir haben es geschafft, dass alle Kinder sich nur in diesen 4 Reifen befinden. Wie wir das gemacht haben? Mit viel Mühe und Tricks: Ein Kind geht auf dem Rücken von einem anderen oder man steht nur auf einem Bein in dem Reifen.

Von Michel und Milan

Der Hausputz

Nachdem wir am dritten Tag im Seminarraum gesessen sind, haben wir den Hausputz gemacht. Es gab verschiedene Orte, wo man putzen konnte. Die Gruppen waren: Badezimmer, Flur, Billiard- und Seminarraum, Küche und Müll auslehren… Alle Leute sollten ihre Zimmer putzen und die Matratzen an die Wand lehnen, um sie auszulüften. Bei den Jobs hatte man bestimmte Aufgaben, z.B. beim Badezimmer musste man die Klos, Duschen, Spiegel und Waschbecken putzen. Bei dem Küchen-Job musste man in der Küche den Boden wischen, den Herd putzen, die Spüle putzen, das angefangene Essen aussortieren und alles ordnen. Beim Flurjob musste man mit dem Staubsauger den Boden putzen. Beim Mülljob musste man mit Müllsäcken durchs Haus spazieren und die Mülleimer ausleeren. Das Badezimmer und die Küche haben am meisten Spaß gemacht. Das Putzen hat eine ¾ Stunde gedauert.

Von Pascal und Malte

Billard und Tischtennis

Für das Billiard und Tischtennis gab es Kinder, die die Verantwortung übernahmen (Schlüssel, Queue usw.). Das waren Pascal, Milan und Michel. Es hat Spaß gemacht und eine Lache von einem Jungen fanden wir witzig! Am dritten Tag war dann die Weiße Kugel weg. Wir haben herausgefunden, wer das war, aber das sagen wir euch nicht.

Für den Tischtennisraum waren die verantwortlichen Aufpasser Daniaal und Guilio. Wir sind am zweiten Tag um 19 Uhr Tischtennis spielen gegangen. Ein Junge ging auch mit, aber er verlor nach 5 Minuten die Lust, dann ist er gegangen. Aber wir haben noch weiter gespielt. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Am ersten Tag haben wir mit Herrn Wagner Tischkicker gespielt. Am zweiten Tag haben wir ein Tischkicker-Turnier veranstaltet, es haben Luis, Daniaal, Jonathan, Alara, Kristina und Jannis mitgespielt. Es gewannen: Luis, Daniaal, Jonathan.

Von Luis, Daniaal, Jonathan

Schminken der Jungs und Opfer

Fabian und Pascal waren die Opfer von Sofia und Nicole. Wir haben zuerst die Lippen und die Augenbrauen geschminkt. Danach  haben wir den gleichen Lippenpinsel benutzt. Sofia hat bei beiden die Augenbrauen geschminkt und Nicole hat sie mit einem knalligen Lippenstift geschminkt. Wir haben den Jungs die Haare gefärbt. Am nächsten Tag haben wir mit dem Glatteisen Locken gemacht. Sofia und Nicole hat das Schminken sehr viel Spaß gemacht, aber wir wissen nicht, ob es den Jungs viel Spaß gemacht hat.

Von Nicole und Sofia

Turnen im Flur

Nicole und Sofia haben jeden Tag im Flur geturnt. Einmal hat ein Junge eine Rolle gamacht, hat sich den halben Gang weiter gerollt und hat sich dann den Kopf angehauen. Es hat ihm weh getan und er hatte danach eine Beule. Er hat Philipp gefragt, ob er einen Kühlbeutel bekommt. Nicole und Sofia ist zum Glück nichts passiert.

Von Nicole und Sofia

Nachtruhe (?)

Nachts um 22 Uhr musste jedes Kind in sein Zimmer und ruhig sein, aber man musste noch nicht schlafen. Manche Lehrer gaben noch Zeit dazu, eine Stunde, manche eine halbe Stunde. Wir durften uns noch bis halb elf in unserem Zimmer unterhalten und dann mussten wir schlafen. Manche Kinder waren noch wach und haben noch in ihrem Bett geflüstert, deswegen mussten die Lehrer draußen im Gang stehen. Wenn der Lehrer das zweite Mal ins Zimmer kam, musste das Kind, das redete, raus und in dem Flur schlafen. Aber zum Glück ist gar nichts passiert, weil jedes Kind ruhig war. Eine Jungengruppe und eine Mädchengruppe wollte sich nachts um 3 Uhr unten im Gang treffen, doch der Plan hat nicht geklappt, weil die Jungengruppe eingeschlafen ist und die Uhr nicht gehört hat. Die Mädchen hingegen sind aufgewacht und konnten den Wecker, den sie von den Jungs bekommen haben, nicht ausschalten. Dann kam die Lehrerin in ihr Zimmer und holte die Batterie aus dem Wecker, weil sie den Wecker auch nicht ausschalten konnte. In der zweiten Nacht versuchten die Jungs und die Mädchen das gleiche, aber die Jungs schliefen wieder ein und die Mädchen wurden von der Lehrerin entdeckt, aber sie logen sich raus und sagten, dass sie auf das Klo mussten.

Von Stefanos

Der Küchendienst

Als wir ankamen, wurde uns erklärt, wie die Küche funktioniert. Dann gingen wir runter  und holten das Abendessen hoch in die Küche und dann wurde das Abendessen vorbereitet. Nach dem Essen musste man das Geschirr in die Spülmaschine räumen, andere haben es dann abgetrocknet. Andere Kinder haben sich um die Tische gekümmert, jeder hatte etwas zu tun. Die Spülmaschine braucht eine halbe Stunde, bis sie fertig war zum Spülen, das Spülen selbst dauerte dann nur 5 Minuten. Der Küchendienst hat Spaß auch die, die sich eigentlich drücken wollten (Namen werden jetzt nicht verraten!). Von gemacht! Immer morgens und abends gab es einen Küchendienst, jeder kam mal dran.

Von Ela, Guilio und Benita

alblaeufer_6e_06.jpgTeamwork – Was hat es uns gebracht?

Das Schullandheim hat uns sehr viel gebracht, da wir gelernt haben, dass man auch einem Jungen oder einem Mädchen vertrauen kann. Im Niedrigseilgarten hat es anfangs nicht so gut geklappt, doch irgendwann dann doch :-)
Genauso wie beim Baumkettern. Manche von uns hatten Höhenangst, dadurch wollten sie nicht klettern. Viele haben ihre Höhenangst aber überwunden – mindestens einen Teil von ihr. Mit der Hilfe ihrer Teamkollegen, die ihnen gut zugesprochen haben, haben sie neuen Mut bekommen.

Von Saskia, Büsra

 



Schlagworte: Albläufer
Kategorie: Tagebuch