Philipp Lamparter gewinnt überlegen den Streit ums bessere Argument

12. März 2007

jugend_debattiert_lamparter.JPGPhilipp Lamparter vom AEG gelang es unter 32 Oberstufen-Teilnehmern aus ganz Baden-Württemberg den souveränen ersten Platz zu erreichen (nach zwei Runden mit 105 Punkten vor dem Zweitplazierten mit 98 Punkten). Damit nimmt er am Landesfinale teil, das am kommenden Freitag öffentlichkeitswirksam im Stuttgarter Landtag stattfindet.

Die beiden Qualifikationsrunden beschäftigten sich mit den Fragen "Sollen die Kompetenzen des Bundespräsidenten erweitert werden?" und "Soll der öffentliche Nahverkehr in Baden-Württemberg verstärkt gefördert werden?" Philipp war selbst erstaunt über den Ausgang des Tages: "Als mein Name bei der Siegerehrung bis zum Schluss nicht aufgerufen wurde, dachte ich, die hätten mich einfach vergessen."

Die Finalisten kämpfen am Freitag um die Teilnahme an der Bundesqualifikation, die im Juni in Berlin stattfindet. Jeder Landessieger nimmt außerdem am Landessiegerseminar auf der Burg Rothenfels teil, wo am letzten "rhetorischen Feinschliff" gearbeitet wird.

Die Debatte von zwei Pro- und zwei Contra-Rednern, die vor Landtagsabgeordneten, Prominenten und Presse am Freitag ausgetragen wird, beschäftigt sich mit der Frage: "Sollen die Fraktionen politischer Parteien eine Jugendquote einführen?".

Für das AEG ist dies bei der ersten Teilnahme am Wettbewerb schon jetzt ein großartiger Erfolg.

Die AG "Debattieren" erhofft sich davon einen regen Zulauf im nächsten Schuljahr, in dem auch einige Lehrer sich für das Projekt fortbilden und es in ihren Klassen anbieten wollen.



Schlagworte:
Kategorie: Tagebuch