Wann beginnt die Vorweihnachtszeit in der Klasse 7a? Richtig, beim Väterbacken. Dann ziehen die Schüler und Schülerinnen mit ihren Vätern in die Profi-Backstube der Bäckerei Keim nach Mittelstadt.
Im Gepäck kiloweise Teig, meist von mütterlicher Hand hergestellt, der dort zu leckeren Plätzchen gerollt, gelöffelt, gefingert, gezupft (so steht es in diversen Backbüchern geschrieben), ausgestochen, (auch genascht) und schließlich gebacken wird. Wenn die Köstlichkeiten für den Verkauf von den Schülern in Tüten gefüllt werden, streifen die Väter ihre Bäckermützen vom Kopf und lehnen sich entspannt zurück.
Dank professioneller Hilfe in der Bäckerei Keim, sind Kinder wie Väter bei der Herstellung der Naschereien wesentlich geschickter geworden, auch schwierigere Produktionen werden mittlerweile in Angriff genommen - in respektablen Mengen und alles zum Wohl der Klassenkasse.
Was als Idee auf einem Elternabend in der fünften Klasse entstand, ist fast schon zum vorweihnachtlichen - von vielen der Väter auch liebgewonnenen - Ritual geworden. Mal schauen, ob sie bis zum Abitur durchhalten.
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