Auch dieses Jahr begaben sich die Lateiner der Klassenstufe 9 vom 4. bis zum 9 Mai auf die Reise nach Köln und Trier.
Eine Studienfahrt voller Eindrücke und Überraschungen wartete auf uns.
An einem wunderschönen Sonntag morgen am vierten Maitag ging es los, alle waren pünktlich und wie immer topfit. Nachdem das Gepäck gut verstaut war, konnte es los gehen. Wegen der großen Vorfreude fiel der Abschied nicht schwer.
Auf der Fahrt nach Köln machten wir nach ca. 3 Stunden einen Halt an der Saalburg und erkundigten sie etwa 3 Stunden lang. Dort konnten wir auch spannende Ritterspiele beobachten, da dort gerade ein Römerfest stattfand.
Nachdem wir spannende und aufschlussreiche Referate gehört hatten, ging es weiter zur Jugendherberge nach Köln, wo wir noch einen freien Abend hatten, um den Ort bzw. den Wald zu erkunden oder Spiele zu spielen.
Leider war schon um 22:00 Uhr Nachtruhe und wir wurden auf unsere Zimmer geschickt....
Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, fuhren wir mit dem Reisebus nach Köln, um die Grabkammern der alten Römer zu betrachten. Danach ging es in die Innenstadt, um den Kölner Dom zu besteigen, der 509 Stufen mächtig und über 100 Meter hoch ist. Zwischenzeitlich hatten wir eine kleine, aber feine Mittagspause, um die Kölner Innenstadt zu besichtigen oder eine kleine Shoppingtour zu starten. Nach einem wunderschön sonnigen Nachmittag in der Stadt ging es wieder in das kleine Dorf, in dem unsere Jugendherberge war. Die disziplinierten Schüler gingen wieder pünktlich um 22:00 Uhr auf ihre Zimmer und verhielten sich mustergültig....
Nachdem alle ihr Frühstück genossen hatten, ihre Sachen gepackt und das Zimmer vorbildlich aufgeräumt, verließen wir die Jugendherberge endgültig, um uns auf den Weg nach Trier zu machen. Davor ging es nochmal kurz in die Kölner Innenstadt, um dort das römisch-germanische Museum und die Aquädukte zu besichtigen. Anschließend wartete eine 2-stündige Fahrt nach Trier auf uns, die wir mit einer Tibetflagge im Rücken ohne weiteres meisterten.
Nachdem wir in der Jugendherberge in Trier angekommen waren, konnten wir uns etwas einrichten und abends machten wir noch einen kleinen Spaziergang zur Römerbrücke entlang der Mosel.
Auch in der sehr zentral liegenden Trierer Jugendherberge war um 22:00 Uhr Nachtruhe...
Zur Halbzeit gab es weitere prestigeträchtige Bauwerke zu bewundern, wie z.B. die Porta Nigra, das Wahrzeichen Triers, die wir gleich nach dem Frühstück besichtigten. Danach ging es weiter zu den einstigen Kaiserthermen Triers, sowie im Anschluss daran noch zum wundervollen Amphitheater. Anschließend bekamen wir den Rest des wundervoll sonnigen Tages frei, doch mussten wir wie gehabt um 22 Uhr auf den Zimmern sein...
Der spannendste und beste Tag aller Tage stand uns allerdings noch bevor, was man sich bei unseren müden Blicken beim Frühstück kaum vorstellen konnte.
Das absolute Highlight wurde uns, kaum dass wir vom Schlaf erwacht waren, gleich nach dem Frühstück mitgeteilt: Nach langen Beratungen und hartnäckigen Verhandlungsrunden hatten die Lehrer in Person von Herrn Heuler und von Frau Dorfmüller einen weltbewegenden Entschluss gefasst, die Nachtruhe eine halbe Stunde später anzusetzen. Wie sich allerdings in der Nacht herausstellte, hatte man jedoch vergessen, den Nachtwächter der Jugendherberge davon zu informieren. Dies bemerkten wir, als dieser am Abend plötzlich vor uns stand und uns, wegen des "Lärms" in unsere Zimmer schrie.Um diesen Herrn zu beruhigen, gingen wir schließlich doch ins Bett. Aber das eigentliche Highligt des Tages war das Fußballspiel mit Herrn Heuler & Co.
Doch jetzt zum Tag: Schon früh morgens wurde die Gruppe in zwei Teile geteilt, die eine durfte das St. Maximin Gräberfeld betrachten und die anderen das bischöfliche Dom- und Diözesan- Museum besuchen. Nach der Besichtigung tauschten die Gruppen untereinander. Danach besichtigten den Trierer Dom, der so besonders ist, weil in ihm eine Relique von liegt, die angeblich von Jesus stammt.
Der Abschiedsschmerz lag schon in der Luft...
Und schon war er da: Voller Trauer packten wir unsere Koffer, um Trier zu verlassen und noch einen letzten Abstecher nach Luxemburg in das Nationalmuseum der Geschichte und Kunst zu machen.
Der sinnvollste aller Abstecher ging nach einem McDonaldsbesuch in Luxemburg zu Ende und ratzfatz fuhr uns das Busunternehmen Leibfritz in Person des Busfahrers nach Hause. Am Eishallenparkplatz, wo uns unsere Eltern schon sehnsüchtig erwarteten, angekommen, ging es für alle gleich nach Hause. So ging eine schöne Klassenfahrt zu Ende und dieses Ende dann nahtlos in die Pfingstferien über...
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