Es war wieder soweit: Die Lateiner der Klassenstufe 9 des AEGs traten die Studienfahrt nach Köln und Trier vom 20.05. bis zum 25.05. an. 6 Tage lang würden die 46 Schüler und Schülerinnen, begleitet von Frau Limberger, Herr Strauß und Herr Kreuzberger, in Köln und Trier viele Sehenswürdigkeiten der alten Römer zu sehen bekommen. Außerdem mussten die Schüler, allein oder in zweier Gruppen, zu einer bestimmten Sehenswürdigkeit ein kleines Referat halten.
Um 8:00 Uhr war Abfahrt an der Eishalle. Kaum war das Gepäck verstaut, ging es auch schon los. Auf der Hinfahrt machte man einen Zwischenstop beim Römerkastell Saalburg, wo man schon die ersten Referate hörte. Nach der Besichtigung und der Mittagspause fuhr man weiter Richtung Köln. Um ca. 18:00 Uhr kamen wir dann an der Jugendherberge Hürth, ein wenig von der Stadt entfernt und von Wald umgeben, an. Zimmer wurden bezogen, es gab Abendessen und der Abend klang beim Tischtennis oder bei einem kurzen Lauf in die nächste Stadt (bzw. Dorf….) aus.
Am nächsten Tag standen die Grabkammer in Köln-Weiden, die Besichtigung des Doms mit Turmbesteigung und eine kleine Wanderung entlang der Stadtmauer zur Kirche St.Gerion auf dem Programm. Zwischendurch gab es aber natürlich auch eine Mittagspause, die auch dazu genutzt wurde, ein bisschen durch die Läden in der Innenstadt zu schauen. Um 18:00 Uhr gab es Abendessen.
Am Dienstag mussten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Kölner Innenstadt gelangen, da unser Bus nach einem Einbruch in der Werkstatt war. Glücklicherweise konnte er wieder schnell repariert werden und wir konnten nach Besichtigung des Römisch-Germanischen Museums, dem Prätorium, des ehem. Abwasserkanals und dem Aquädukt in Vussem mit dem Bus weiter zum Jugendgästehaus Kolping nach Trier fahren. Das Jugendgästehaus lag mitten in der schönen Trierer Innenstadt. Auch hier wurden die Zimmer bezogen und nach dem Abendessen stand noch ein kleiner Stadtrundgang an. Als auch dieser geschafft war, hatte man bis 22.00 Uhr Zeit die Stadt selbst genauer anzuschauen.
Am folgenden Tag, Mittwoch, besichtigten wir sämtliche Sehenswürdigkeiten in Trier. Wir sahen das Amphitheater, die Kaiserthermen, die Römerbrücke und die Porta Nigra. Selbstverständlich wurde zu jeder Sehenswürdigkeit auch ein Referat vorgetragen. Aber nachdem alles vorgetragen und besichtigt worden war, hatte man einen freien Nachmittag. Für 4 von uns war das der letzte Tag der Studienfahrt, da sie wegen des Schulkonzerts schon am Donnerstag morgen nach Hause fahren mussten.
Den Donnerstag begannen wir mit einer Führung im Gräberfeld unter St. Maximin, wo man unterirdisch durch ein Feld von Steinsärgen lief. Später besichtigten wir noch den Trierer Dom und die Palastaula. Nach der Mittagspause stand uns noch eine (anstrengende) Wanderung zum keltischen Ringwall, einer langen Mauer mit aufgeschütteten Steinen, bevor. Auch hier gab es ein Referat. Da sich keiner unserer tapferen Wanderer verlaufen hatte, trafen wir dann müde und verschwitzt, aber immerhin pünktlich zum Abendessen wieder in unserer Unterkunft an.
Da es unser letzter Abend war, hatten wir Ausgang bis 23.00 Uhr. Ein Teil der Schüler/innen verbrachte den Abend im Kino („Fluch der Karibik 3“), der andere Teil ging entweder in die Stadt oder ging Fußball spielen (auch Herr Strauß ließ es sich nicht nehmen, sich beim Fußball mit den Jungs zu messen – immerhin hat er dann auch 3 Tore geschossen! ;-)) So verging der letzte Abend leider viel zu schnell!
Am Freitag musste alles für die Rückfahrt gepackt werden. Um 9:00 Uhr fuhren wir weg von Trier, Richtung Luxemburg (ein Staat mit ungefähr der gleichen Einwohnerzahl wie der Landkreis Reutlingen), wo wir noch eine Führung im Nationalmuseum mit einer sehr netten Führerin, hatten. Auch unsere Mittagspause verbrachten wir in Luxemburg. Nach der Pause fuhren wir weiter zu unserem letzten Programmpunkt: dem Gladiatorenmosaik in Nennig.
Um ca. 18.15 Uhr kamen wir dann wieder daheim in Reutlingen an.
Es waren 6 anstrengende, informative aber trotzdem sehr lustige und schöne Tage in Köln und Trier, bei denen viel gelacht und so manches Mal die Nachtruhe missachtet wurde…