Präparierte Lammhirne, elektrische Fische, Elektromyogramme, selbst programmierte Roboter, das waren einige Objekte, mit denen sich die Schüler einen Tag lang im Schülerlabor für Neurowissenschaften in Tübingen beschäftigten.
Unter professioneller Anleitung durch Prof. Ilg arbeiteten sie in betreuten Kleingruppen an 8 verschiedenen Experimenten. Sie konnten dabei ihr Wissen über die Anatomie und Physiologie des Nervensystems und der Sinnesorgane anwenden, vertiefen und neue Bereiche kennen lernen.
So mikroskopierten sie z.B. Amyloid -Ablagerungen als Indikator für die Alzheimer-Krankheit, bestimmten sie das unterschiedliche räumliche Auflösungsvermögen ihres Gesichtsfeldes, nahmen Elektroenzephalogramme und Elektroretinogramme auf, bestimmten isometrische Muskelkontraktionen bei unterschiedlicher Belastung, untersuchten die Blickbewegungen einer Versuchsperson bei verschiedenen Aufgabenstellungen oder programmierten eine Roboter, der die Bewegungen eines Paramaecium im Heuaufguss simulierte.
Das Schülerlabor ist ein Angebot des Werner-Reichardts-Centrums für integrative Neurowissenschaft und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung, das durch ein gut durchdachtes Konzept Jugendliche für die Naturwissenschaften begeistern kann.
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