Unter der Leitung von Herrn Keppeler wird hier an Schaltplänen und Platinen getüftelt. Und wenn alles funktioniert, entsteht Physik, die begeistert.
Mit dem Bau eines Ionengleiters beschäftigt sich eine kleine Gruppe des Projekts, denn es bereitet mehr Aufwand wie vorhergesehen. Funktionieren tut das ganze folgendermaßen. Der Ionengleiter (siehe Bild) hat oben um die Dreiecksform einen sehr dünnen Kupferdraht gewickelt, welcher in Verbindung mit Hochspannung für Auftrieb sorgt. Wenn er leicht genug ist und alles perfekt konstruiert ist, was äußerst schwer ist, kann der Ionengleiter sich selbst in der Luft halten. Er schwebt sozusagen.
Die anderen Kleingruppen beschäftigen sich derweilen beispielsweise mit den Konstruktionen eines Hochspannungsnetzteils, eines elektrostatischen Motors oder einer Seifenblasenmaschine.
Bei dem Hochspannungsnetzteil war die Grundidee die, eine mit Gas gefüllte Glühbirne zu ionisieren. Kurz: "Aus einer stinknormalen Glühbirne eine Plasmabirne machen", so Herr Keppeler. Dafür wurden Messwerte ermittelt, der Aufbau geplant und zum Schluss die einzelnen Komponenten gebaut, die nötig waren.
Die Experimente werden später ausgestellt und können auch am Schulfest begutachtet werden.
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